Historischer Verein des Kantons Solothurn

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Protokoll Landtagung 2014

 

im Alten Zeughaus, Solothurn

24. Mai, 14.30 Uhr

Anwesend die Vorstandsmitglieder

Marianna Gnägi-Vögtli (MG), Karin Blaser (KB), Peter Frey (PF),

Fredi Seiler (FS), Urban Fink (UF), Theres Mathys-Manz (TM)

Gäste

 

Kurt Fluri, Stadtpräsident Solothurn

Felix Marti, Gemeindeschreiber Zuchwil

 

Raphael Singeisen, Bernischer Historischer Verein

 

Martin Neuenschwander, Revisor

 

Vorsitz

 

Marianna Gnägi-Vögtli

Protokoll

 

Theres Mathys

Traktanden 1

 

. Begrüssung, Entschuldigungen

2

 

. Protokoll JV 2013

3

 

. Jahresbericht der Präsidentin

4

 

. Jahresrechnung 2013

5

 

. Budget 2014

6

 

. Ehrungen

7

 

. Ausblick

8

 

. Varia

1

 

. Die Präsidentin richtet ihren Willkommensgruss ausser an die anwesenden Vereinsmitglieder

auch an den Stadtpräsidenten Solothurn Kurt Fluri, den Gemeindeschreiber von Zuchwil, Felix

 

Marti und an den Delegierten des Bernischen Historischen Vereins, Raphael Singeisen.

 

Entschuldigt

 

haben sich RR Remo Ankli, Peter Jäggi, Ernst Simonsohn, Revisor, und Pater

Lukas Schenker.

 

Danke bereits jetzt an Dr. Thomas Wallner, der uns nach der Versammlung im Kosciuszko-

 

Museum, Gurzelengasse 12, über die besondere Beziehung zwischen der Stadt Solothurn und

 

dem polnischen Rebellenführer Taddeus Kosciuszko erzählen wird.

 

2

 

. Die Aktuarin verliest das Protokoll der JV 2013, das auch auf der Homepage –

 

www.hvso.ch

 

– eingesehen werden kann.

3

 

. In ihrem Jahresbericht

richtet die Präsidentin ihren besonderen Dank an die Kassierin Karin

Blaser, an die Mitglieder der Redaktionskommission, Alfred Seiler, Verena Bider, Urban Fink,

 

Hans Rindlisbacher und Peter Frey, die sich immer wieder um ein gutes Jahrbuch bemüht haben,

 

an die Zentralbibliothek für die Drucksachenverwaltung sowie an alle übrigen Vereinsmitglieder,

 

die mit dabei sind, den Verein in Schuss zu halten.

 

Vorträge

 

konnten wie bisher an allen drei Orten – Olten, Dornach und Solothurn – gehalten

werden. Sie waren gut besucht. Den Anfang machte eine Anschauungslektion: Im Museum Blumenstein

 

führte uns Kantonsarchäologe Pierre Harb in die archäologische Ausstellung ein – die

 

Zuhörer/Zuschauer haben von seinem anschaulichen Vortrag profitiert.

 

Vor allem von Architekten wurde der Vortrag von Professor Vrachliotis über den berühmten Solothurner

 

Architekten Fritz Haller und die sogenannte „Solothurner Schule“ besucht. Solothurner

 

Architekten waren in den 50er bis 80er Jahren weltweit bekannt und berühmt. Zur Zeit sind sowohl

 

in Grenchen wie in Olten je eine Ausstellung über moderne Solothurner Architektur zu sehen.

 

In Basel ist im Schweizerischen Architekturmuseum eine Ausstellung ebenfalls Fritz Haller

 

gewidmet.

 

Ebenfalls auf viel Interesse stiessen die Vorträge über die Hungersnot in der Schweiz in den

 

Jahren 1815/16 wie auch die Ausführungen über das Bild, das man sich in der Schweiz von Afrikanern

 

machte. Und last but not least wurde auch der Vortrag über die mittelalterlichen und früh

 

neuzeitlichen Bestände der Bibliothek Solothurn rege besucht.

 

In Solothurn besuchten 146 Personen die Vorträge, in Olten 76 und in Dornach 26 – hier muss

 

allerdings gesagt werden, dass in Dornach nur drei Vorträge abgehalten wurden, und dass einer

 

der Vorträge an der Uni Basel mit falschem Datum angekündigt worden war.

 

Drei Referenten für die Periode 2014-15 sind bereits bekannt, MG sucht noch weitere.

 

Das

 

Jahrbuch 2013

ist pünktlich erschienen. Es ist (fast) ganz der Stadt Olten gewidmet – ein

Beitrag betrifft das Frauenkloster St. Josef in Solothurn. Dementsprechend fand auch die Vernissage

 

in Olten statt. Trotz einer rigorosen Sparaktion der Stadt Olten wurde dank der unentgeltlichen

 

Mitarbeit der Angestellten des Historischen Museums Olten dieser Anlass ein Erfolg.

 

Der Versand an die Empfänger in Deutschland kann entsprechend der Abklärung durch MG

 

nicht wieder wie früher via Diplomatenpost erfolgen. Das bedeutet, dass wir andere Versandmöglichkeiten

 

prüfen müssen wie z.B. Versand ab Lörrach (s. Protokoll der Landtagung 2013,

 

Tr. 4).

 

Mit dem Erscheinen des Jahrbuchs 2013 wurde nun das Jahrbuch 2012 auf

 

 

 

 

www.retro.seal.ch

 

 

aufgeschaltet.

Der Herbstausflug am 21. September führte uns bei sonnigem Wetter ins Surbtal nach Endingen

und Lengnau, wo wir den sehr anschaulichen und sehr interessanten Ausführungen von

Herrn Laube zu den dortigen jüdischen Gemeinden folgten. Mehrere Male musste gemahnt

werden, dass das Mittagessen warte, so spannend war es, ihm zuzuhören. Anschliessend ans

Mittagessen besuchten wir in Badisch Rheinfelden dass Schloss Beuggen.

Mitgliederbestand

 

:

Austritte

 

Einzelmitglieder 27, zehn davon wieder eingetreten als Kollektivper

Landtagung 2014 mitglieder (u.a. Ehepaare)

 

Kollektivmitglieder 4

 

Gemeinden 5; eine Bürgergemeinde wurde ausgeschlossen, weil

 

sie ihren Mitgliederbeitrag seit 10 Jahren nicht mehr bezahlt hat.

 

Tauschgesellschaften 6, drei davon im Ausland.

 

Eintritte

 

: Einzelmitglieder 4

Kollektivmitglieder 11

 

Neue Freimitglieder 11 Aerni René, Anglikon Meier Eugen, Feldbrunnen

 

Hürzeler Heinz, Winterthur Müller Rösli, Bellach

 

Jäggi-Schneider Walter, Balsthal Probst Peter, Rüttenen

 

Koelliker Markus, Dornach Rust Niklaus, Solothurn

 

Koeninger Madeleine, Solothurn Studer Martin, Olten

 

Lisser Martha, Rüttenen

 

Verstorbene Mitglieder 12 Kaufmann Hans, Langendorf Flury Urs Hermann, Feldbrunnen

 

Scheiwiller Markus, Winznau Buser-Neef Urs, Erlinsbach

 

Wälchli Willy, Solothurn Bieli Kurt, Kestenholz

 

Von Flüe-Rohrer Niklaus, Kerns Fluri Margrite, Solothurn

 

Feser Paul L., Solothurn Bönzli Werner, Biberist

 

Breitenbach Hans Rudolf, Solo- Von Burg Wolfgang, Farnern

 

thurn

 

Bereinigter Mitgliederbestand: 697

Der Jahresbericht wird einstimmig genehmigt und der Präsidentin mit Applaus verdankt.

M. Gnägi freut sich auf ein gutes Vereinsjahr 2014 und wünscht den Anwesenden alles Gute.

4

 

. K. Blaser erläutert die Jahresrechnung 2013

. Bei Einnahmen von Fr. 47‘247.08 und Ausgaben

von Fr. 49‘989.97 schliesst diese mit einem Ausgabenüberschuss von Fr. 2‘742.89. Positiv

 

ausgewirkt hat sich das relativ grosse Interesse am Jahrbuch. Ausserdem konnten durch ein

 

gutes Management der Versände Portokosten eingespart werden.

 

Die Rechnung 2013 wird entsprechend dem Antrag der Revisoren von der Versammlung gutgeheissen

 

und die Rechnungsführerin wird entlastet.

 

Anmerkung

 

U. Fink: Der HVSO gibt regelmässig beim Lotteriefonds einen höheren Betrag ein,

doch hat dieser seinen Beitrag – trotz unserer Leistungen zugunsten des Kantons – nie erhöht.

 

5

 

. Das Budget 2014

sieht einen voraussichtlichen Ertrag von Fr. 46‘700 und einen Aufwand

von Fr. 53‘100 vor, d.h. einen Aufwandüberschuss von Fr. 6‘800.

 

6

 

. Im Gedenken an die 2013 verstorbenen Mitglieder erheben sich die Anwesenden für einen

Moment der Stille.

 

8

 

. Die Herbstexkursion 2014 führt uns am 27. September zunächst ins renovierte Kloster in

Saint Maurice (VS) – der Termin bereits Ende September wurde möglich, weil der Prior die Verbindung

 

zwischen St. Maurice und Solothurn durch die Thebäische Legion festgestellt hat. Am

 

Nachmittag folgt ein Besuch in den Salinen von Bex (VD). Die Kosten belaufen sich auf hundert

 

Franken.

 

Urban Fink dankt den drei Frauen – Präsidentin, Kassierin und Aktuarin – für ihren Einsatz pro

 

Verein.

 

Grusswort Kurt Fluri: Der Solothurner Stadtpräsident würdigt ebenfalls die Arbeit des HVSO. Er

 

äussert sich zur historischen Bedeutung der Städte allgemein wie zur Lebensqualität in den

 

Quartieren; seit Einführung des Rauchverbots in Restaurants hat sich Letztere in der Nachbarschaft

 

von Restaurants deutlich verschlechtert („Fumoir“ vor den Gaststätten im Freien – auch

 

bzw. v.a. nachts). Ob die angedachte Gemeindefusion von Solothurn und Zuchwil im ersten Anlauf

 

gelingen wird, steht noch völlig offen.

 

Die Stadt Solothurn übernimmt die Kosten, die dem HVSO für seine Landtagung entstehen –

 

ein herzlicher Dank sei an dieser Stelle ausgesprochen.

 

Schluss der Landtagung 15.15 Uhr

 

Oensingen, 15. Juni 2014

 

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