Vorträge im Januar 2026
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Adrian Baschung
Aufstieg und Niedergang der Waffenfabrik Solothurn. Die 1929 gegründete Waffenfabrik Solothurn produzierte während des Zweiten Weltkriegs für die deutsche Rüstungsindustrie. Wer waren die Initianten des in Zuchwil tätigen Unternehmens? Weshalb beteiligte sich die deutsche Rheinmetall AG daran? Wie vertrug sich dies mit der schweizerischen Neutralität? Einblicke in eine Firma im internationalen Spannungsfeld der Zeitgeschichte. Donnerstag, 15. Januar, 19.15 Uhr, Museum Altes Zeughaus (MAZ), Zeughausplatz 1, Solothurn |
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Debora Heim
Geheimschriften, Spioninnen, Geheime Räte. Was bedeutete «geheim» im 16. – 18. Jahrhundert, wo Geheimschriften erfunden und Spionagenetzwerke geschaffen wurden? Wie wurde dieses auch oft umstrittene Herrschaftsinstrument eingesetzt? Dieser Vortrag vertieft verschiedene Aspekte politischer Geheimhaltung ausgehend von den «Geheimen Räten» in Solothurn und anderen Orten der Alten Eidgenossenschaft. Montag, 26. Januar, 19.30 Uhr, Haus der Museen, Konradstrasse 7, Olten |
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Catherine Morgenthaler
Lili Kohler-Burg und die Anfänge der Schweizer Landfrauenbewegung. Eine Pionierin aus Schönenwerd. Lili Kohler-Burg (1893-1978) war eine der prägenden Persönlichkeiten der Schweizer Landfrauenbewegung. Verheiratet mit einem Bauern im Aargau, setzte sich die ausgebildete Lehrerin besonders für die Bildung der Frauen auf dem Land ein. Am Beispiel ihres Wirkens beleuchtet die Referentin die Entstehung eines der heute grössten Frauennetzwerke, des Schweizerischen Bäuerinnen- und Landfrauenverbandes (SBLV). Donnerstag, 29. Januar, 19.30 Uhr, Bibliothek des Klosters Dornach, Amthausstrasse 7, Dornach |